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| Schon in meiner frühesten Kindheit gab es immer Hunde in meiner Umgebung. In der Familie, in der Verwandschaft und in der Nachbarschaft. Aber damals sah ich die Hunde lediglich als Spielkameraden an. Die gesamte Erziehung und das Handling wurde von den Erwachsenen übernommen. Selbst das Spazierengehen fand nur unter Aufsicht der Erwachsenen statt. | 
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Deshalb wollte ich schon sehr früh einen eigenen Hund haben.
Bekam ich aber nicht ! Es kamen die altbekannten Ausflüchte: Du bist
noch zu jung - Du kannst noch keine Verantwortung übernehmen; eben die
ganze Palette ! Aber der Wunsch nach einem eigenen Hund ließ mich nicht
mehr los. Aber das sollte noch eine ganze Weile dauern. Erstmal kam die Schule, die Ausbildung und die Bundeswehr. Und dann endlich 1978 die erste eigene Wohnung. Schon bald zog ich mit meiner damaligen Freundin zusammen und dann kam auch mein erster eigener Hund !
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| Es war ein mittelgroßer Mischling. Gerademal 2 Jahre alt und überhaupt nicht erzogen. Und ich keine Ahnung von Hundeerziehung ! Aber da ich schon immer sehr zielstrebig und neugierig war, fing ich an, jede Handlung des Hundes zu hinterfragen: Warum tut er das ?? Was kann ich machen, das er das nicht mehr macht ? Bei anderen Hundehaltern fand ich keine befriedigende Lösung, da man in den 80ern noch nicht so firm und kompetent in der Erziehung war wie heute. Und Gewalt kam für mich nie in Frage; ich wollte einen Freund und Kameraden, keinen ängstlichen Duck- |
mäuser. Deshalb schloß ich mich schon bald dem ersten Hundeverein an. Das war einer der ersten Vereine, die Mitte der 80er bereits ausschließlich mit positiver Verstärkung arbeiteten. Es klappte super ! Mein Hund und ich wurden ein gutes Team ! Und weil ich mich unheimlich für die Gesamtthematik interessierte nahm ich alle Seminare, Fortbildungen und Vorträge mit, die angeboten wurden. Während dieser Zeit konnte ich mir sehr gutes Grundwissen aneignen, wurde Vorstandsmitglied und leitete meine ersten Grunderziehungskurse in diesem Verein. Schon bald kam ich aber mit den Prioritäten in diesem Verein nicht mehr klar. Es wurde viel Vereinsmeierei betrieben, alles mußte immer bis zum letzten ausdiskutiert werden, um konkrete Vorschläge abzublocken und dann Beschlüsse doch nicht zu realisieren. Wer bei diesem ganzen Theater zu kurz kam, war natürlich der Hund. Deshalb wechselte ich mehrmals die Vereine; aber im Grunde war es überall das Gleiche.
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Dann ging mein geliebter Hund über die Regenbogenbrücke. Er wurde 12 Jahre alt. Aber ich konnte nicht lange alleine bleiben und Danni kam ! Ich sah im Remscheider Tierheim die 7jährige Rottweiler-DSH-Dame - und es war Liebe auf den ersten Blick ! Sie wurde von der Tierheimleitung als braver Hund beschrieben, die nur wegen Todesfall des Besitzers im Tierheim war. Stimmte aber nicht. Schon auf dem Nachhauseweg fiel mir die starke Aggression gegen Kinder und Frauen auf. Und das war schon wieder Neuland für mich - Aggressionen ! Aber durch meine bisherigen Kenntnisse und durch intensive Beschäftigung mit diesem Thema hatten wir das Problem innerhalb von 6 Monaten im Griff. Danni entwickelte sich zum Vorzeigehund !
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Durch noch intensiveres Studium über das Thema Hund legte ich dann im Januar 2001 die Prüfung zum Sachverständigen im Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Naturschutz und Verbraucherschutz ab. Seitdem bin ich berechtigt Verhaltenstests für Anlagehunde und die Abnahme von Sachkundeprüfungen durchzuführen. Jetzt war es auch an der Zeit, meinen eigenen Verein zu gründen. Im November 2002 gründete ich den gemeinnützigen Verein "Bergische Hunde e.V.". Ohne Schnickschnack, ohne Vereinsmeierei, ohne großartigen Verwaltungsaufwand - bei mir standen die Hunde im Mittelpunkt !!!! Es lief auch super an, und in den ersten 2 Jahren hatten wir sehr großen Zulauf und der Verein wurde weit über das Bergische Land hinaus bekannt. Aber die Arbeitsmoral der Mitglieder und auch des Restvorstandes ließen mit der Zeit arg zu wünschen übrig. Das ging dann soweit, das ich praktisch den Verein bis heute alleine geführt habe. Unterstützung fand ich nur bei meinen beiden Hundetrainerinnen Anke Jackmuth (Gebrauchshundeausbilderin und Problemhundtherapeutin) und Denyse Oberhoff (Tierpsychologin ATN). Aus diesem Grund habe ich dann den Verein zum 31. März 2009 aufgelöst und führe das Geschäft als Hundeschule weiter. Übrigens: Danni starb im Januar 2005 mit 15 Jahren (!) an Altersschwäche. Unten seht Ihr meine jetzigen Freunde und Kameraden: Sky (Labrador 13 Jahre alt) und Kira (Rottweiler 4 Jahre alt).
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| KIRA
| SKY |
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